Gerade war ich als Beta-Tester in der neuen virtuellen Welt “Blue Mars“.
Sie zeigt sich noch etwas “laggy”, aber die Graphik ist eindeutig besser, als bei Second Life, was auf die CryEngine2 zurückzuführen ist. Aber auch hier stellen sich wiederum alte und neue Forschungsfragen der immersiven Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten. Ich würde mich freuen, wenn sich wieder interessierte Studierende finden, um gemeinsam in Projekten diese neue Virtuelle Welt zu untersuchen.
Mehr Informationen zu dieser neuen virtuellen Welt findet man am besten im Blue Mars Blog.
Amüsant war auch, dass mich ein australischer Nutzer darauf aufmerksam gemacht hat, dass er mich, obwohl ich einen männlichen Avatar habe, als deutlich “female” erkennt.
Hier scheint die Software noch ein “Genderproblem” zu haben.
Nach einem beruflichen Umbruch, der mich nun an die Universität Augsburg auf die Professur für Digitale Medien geführt hat, hoffe ich, wieder in das regelmäßige bloggen zurückzufinden. Auf der Mikro-Ebene habe ich dass bei Twitter bereits geschafft, da die vielen Zugfahrten und das IPhone mich dabei gut unterstützen.
Das Projekt zur Onlineberatung in Virtuellen Welten gemeinsam mit meiner Kollegin Barbara Bräutigam wurde genehmigt. Es sind nur gewisse Überarbeitungen bei der Kalkulation notwendig. Aber es ist klar, dass es ab Januar losgehen kann. Dabei soll eine virtuelle Beratungsambulanz in einer Sozialen Virtuellen Welt (voraussichtlich Second Life) entwickelt werden. Die “Beratungsumgebung” soll dabei evaluiert werden.
Wenn Menschen altern, scheint das Gehirn eine immer geringere Zellaktivität aufzuweisen und zu schrumpfen. Lange Zeit wurden Kreuzworträtsel und im chinesischen Kulturkreis Mah Jong als Maßnahmen für den Erhalt der altersbedingt beeinträchtigten Gehhirnfähigkeiten betrachtet.
Aktuell läßt sich nach einer im American Journal of Geriatric Psychatry veröffentlichten Studie Internetsurfen zu diesen Maßnahmen hinzufügen.
Das UCLA Forschungsteam fand heraus, dass das Lesen von Büchern signifikante Aktivität in Hirnregionen, die Sprache, Lesen, Gedächtnis und visuelle Fähigkeiten ansprechen, erzeugen. Web-Recherchen führen hingegen zu signifikanten zusätzlichen Aktivitäten in separaten Hirnarealen, die Entscheidungsfindung und komplexes Problemlösen kontrollieren (nur bei erfahrenen Web-Usern).